Luke Humphries gewinnt Darts-WM

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Mit dem gestrigen Finale hat die Darts-WM einen würdigen Abschluss gefunden. Luke Humphries konnte seinen Mega-Lauf fortsetzen und seinen ersten Weltmeistertitel gegen das 16-jährige Wunderkind Luke Littler holen. Wir präsentieren das Finale im Rückblick.

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Packendes Duell im Ally Pally

Während der gesamten Weltmeisterschaft war die Stimmung im legendären Alexandra Palace aufgeheizt, doch das Finale toppte alles. Vor einer Anhängerschaft von etwa 3.000 Darts-Fans lieferten sich Luke Humphries und Luke Littler eine erbitterte Schlacht um den heiss begehrten Sid Waddell sowie ein saftiges Preisgeld von 500.000 Pfund. Das Endspiel hatte eine ganz besondere Note, denn mit Luke Littler stand der jüngste WM-Finalist aller Zeiten auf der Bühne.

Die beiden Engländer spielten ein hochklassiges Match, das von der ersten Sekunde an hart umkämpft war. Littler, um den während der WM ein Mega-Hype entstanden ist, lieferte wie bei den Matches zuvor eine ausserordentlich starke Leistung, doch am Ende war Luke Humphries eine Nummer zu gross für den jungen Mann aus der Nähe von Liverpool. Der 16-jährige startete vielversprechend in das Match und lag nach sechs Sätzen sogar mit 4:2 in Führung. Es schien so, als würde das Mega-Talent den Titel entgegen aller Erwartungen an sich reissen.

Im siebten Satz patzte «The Nuke» jedoch folgenschwer, als er zwei Checkouts auf die Doppel-18 vergab. Sein Kontrahent nutzte den Fehler umgehend und spielte sich im Anschluss in einen wahren Rausch. Während Littler auf einmal verunsichert wirkte, traf «Cool Hand Luke» nach Belieben und beendete das Spiel letztendlich mit einem deutlichen 4:7-Sieg. Humphries zeigte sich im Anschluss emotional, sank zu Boden und umarmte Littler herzlich.

 

«Weltmeister zu sein, bleibt für immer. Ich kann es einfach nicht fassen, nicht glauben, was gerade passiert ist".» Luke Humphries

Humphries setzt unglaublichen Lauf fort

Mit seinem ersten WM-Triumph setzt Humphries seine unfassbare Sieges-Serie fort und führt nun sogar erstmals in der Geschichte die PDC Order of Merit an. Dabei stiess er den ehemaligen Champion Michael Smith vom Thron, der sich im letzten Jahr in einem hart umkämpften Finale gegen Michael van Gerwen durchgesetzt hatte. Aufgrund seiner jüngsten Erfolge beim World Grand Prix, Grand Slam of Darts und den Player Championship Finals galt Humphries sogar bereits vor dem Turnier als Top-Favorit unter den Buchmachern, dennoch hatten viele Experten dem 26-jährigen Engländer den ganz grossen Titel nicht zugetraut.

Humphries startete schleppend in das Turnier und hätte sowohl im Sechzehntelfinale, als auch im Achtelfinale gegen Joe Cullen bereits rausfliegen können. In beiden Matches setzte er sich jedoch im finalen Satz mit 4:3 durch. Spätestens ab dem Viertelfinale liess Humphries allerdings seine Ambitionen erkennen, um den Titel mitzuspielen. Denn dort deklassierte er den Routinier Dave Chisnall mit einem 5:1-Erfolg und sendete ein kräftiges Ausrufezeichen an die Konkurrenz. Im Halbfinale legte er nochmals einen Zahn zu und fertigte Scott Williams mit 0:6 ab. Letzendlich statt «Cool Hand Luke» damit völlig verdient in Endspiel.

Sein Kontrahent, Luke Littler, ging zwar als Junioren-Weltmeister selbstbewusst in das Turnier, doch dass der 16-jährige Ausnahmespieler ernsthaft das Finale erreichen könnte, hätte wohl niemand geglaubt. Der Engländer überzeugte jedoch in jedem einzelnen Spiel und stand bis zum Finale in keinem Match vor Problemen. Ganz im Gegenteil, Littler fertigte einen gestandenen Profi nach dem anderen ab. Unvergessen bleibt das Viertelfinale gegen Raymond van Barneveld, der bereits Weltmeister wurde, als Littler noch nicht einmal geboren war. Der Niederländer spielte eine hervorragende Partie, aber war dennoch chancenlos. Auch Rob Cross, der sich in einem legendären WM-Finale 2018 gegen die Darts-Legende Phil Taylor zum Weltmeister kürte, wurde mit 2:6 deutlich in die Schranken gewiesen.

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Die Zukunft gehört Littler

Nach den glorreichen Auftritten dürfte klar sein, dass Littler eine rosige Darts-Karriere vor sich hat. Der Teenager gab sich unglaublich selbstbewusst und harmonierte mit dem Publikum von Tag 1. Nicht zu Unrecht eroberte Littler die Herzen der Zuschauer im Sturm. Unserer Meinung nach ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Engländer den 25 kg schweren Side Waddell in die Höhe stemmen wird. Auch Luke Humphries zollte dem Mega-Talent grossen Tribut und prophezeit eine einzigartige Karriere.

Es stellt sich nun die Frage, wie Littler mit dem Medienrummel und dem unfassbaren Hype in den kommenden Wochen umgehen wird. Während der Weltmeisterschaft präsentierte sich der Engländer abgeklärt und voller Leichtigkeit, doch die Zukunft wird zeigen, inwiefern es ihm gelingen wird, sich weiterhin auf das Wesentliche zu fokussieren. Wir wünschen dem aufstrebenden Darts-Star alles Gute und werden seine weitere Karriere mit grossem Interesse verfolgen.

 

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